Warum überhaupt sparen bei Kleidung?
Kleidung gehört zu den Grundbedürfnissen, aber sie muss nicht teuer sein. Gerade in Zeiten steigender Preise lohnt es sich, nach Alternativen zu schauen, die den Geldbeutel schonen und gleichzeitig nachhaltig sind. Ob du sparen möchtest, musst oder einfach Freude am Stöbern hast, es gibt viele Möglichkeiten, um hochwertige Kleidung kostenlos oder extrem günstig zu bekommen.
Kleiderkammern, Unterstützung ohne große Hürden
Fast jeder kennt die kleinen Zettel im Briefkasten, die auf die nächste Kleidersammlung des Deutschen Roten Kreuzes hinweisen. Doch das DRK sammelt nicht nur, sondern verteilt auch: Bundesweit betreibt das Deutsche Rote Kreuz Hunderte Kleiderkammern, in denen Menschen mit geringem Einkommen kostenlos oder gegen eine kleine Spende Kleidung erhalten.
Dort findest du gebrauchte, aber gut erhaltene:
- Kleidung für Erwachsene und Kinder
- Schuhe
- Wäsche
- Bettzeug und Decken
Auch andere Organisationen wie Caritas, AWO, Innere Mission, Kirchengemeinden oder Arbeitslosenselbsthilfegruppen betreiben eigene Kleiderkammern. Eine Bedürftigkeitsprüfung findet nicht überall statt, um die Hemmschwelle niedrig zu halten. Ein kurzer Blick ins Internet genügt, mit etwas Recherche findest du sicher eine passende Einrichtung ganz in deiner Nähe.
Flohmärkte, die Schatzsuche am frühen Morgen
Flohmärkte sind wahre Fundgruben für günstige Kleidung. Besonders privat organisierte Stände bieten oft tolle Stücke zu kleinen Preisen. Je früher du da bist, desto besser sind deine Chancen auf echte Schnäppchen.
Falls du die Termine in deiner Region nicht auswendig kennst, hilft die Webseite meine-flohmarkt-termine.de mit einer Übersicht deutscher Flohmärkte. Perfekt für alle, die gern stöbern und Spaß am Feilschen haben.
Second-Hand-Läden – nachhaltig einkaufen mit Stil
Neben Flohmärkten bieten Second-Hand-Läden eine feste Anlaufstelle für günstige Kleidung. Je nach Wohnort kann die Auswahl groß oder eher überschaubar sein. Ein kurzer Blick in die Gelben Seiten oder eine Internetsuche zeigt dir, welche Shops in deiner Nähe liegen. So findest du saubere, gut erhaltene Kleidung ohne lange suchen zu müssen.
Oxfam-Shops, einkaufen und Gutes tun
Wer beim Sparen gleichzeitig soziale Projekte unterstützen möchte, ist in Oxfam Shops genau richtig. Dort findest du nicht nur Kleidung, sondern auch Bücher, Hausrat und vieles mehr, alles zu fairen Preisen.
Auf der Webseite oxfam.de kannst du nachsehen, ob es in deiner Stadt einen Shop gibt. Jeder Kauf unterstützt weltweite Hilfsprojekte, doppelt sinnvoll also.
Umsonstläden, kostenlos mitnehmen und weitergeben
Der Name sagt es schon, in Umsonstläden kannst du Dinge ohne Bezahlung mitnehmen. Gleichzeitig kannst du gut erhaltene Gegenstände abgeben, die du selbst nicht mehr brauchst. Von Kleidung über Geschirr bis hin zu Spielen, hier findet alles eine zweite Chance.
Eine bundesweite Liste solcher Läden findest du auf alles-und-umsonst.de/umsonstladen.
Perfekt für alle, die nachhaltig leben und gerne teilen.
Tausch- und Verschenk-Seiten im Internet
Das Internet ist voll von Möglichkeiten, Dinge zu verschenken oder zu tauschen. Auf vielen Plattformen kannst du Kleidung kostenlos abholen oder im Tausch gegen etwas anderes anbieten, das du nicht mehr brauchst. Einen ausführlichen Überblick dazu findest du in meinem Blogbeitrag: „Aussortiertes zu Geld machen“
Facebook-Gruppen, lokal und unkompliziert
Auf Facebook gibt es unzählige Gruppen, in denen Dinge verschenkt werden. Eine Liste solcher Gruppen findest du auf paperblog.com, oder du gibst einfach „verschenken + deinen Wohnort“ in die Facebook-Suche ein. Perfekt, wenn du schnell und unkompliziert etwas benötigst oder loswerden möchtest.
eBay, der Klassiker mit Spaßfaktor
„3, 2, 1, meins“, der bekannte Werbespruch passt noch immer. Bei eBay kannst du Kleidung zu Mini-Preisen ersteigern oder sofort kaufen. Die Auswahl ist riesig und du entscheidest selbst, wie hoch du mitbieten möchtest. Gerade bei Markenartikeln lohnt sich ein Blick.
Fazit: Günstig gut gekleidet ist einfacher als du denkst
Es gibt unglaublich viele Wege, an schöne, gut erhaltene Kleidung zu kommen, ganz ohne dein Budget zu sprengen. Ob Kleiderkammern, Flohmärkte, Oxfam, Umsonstläden oder Online-Gruppen, wer offen ist und ein wenig stöbert, kann viel sparen. Gleichzeitig tust du der Umwelt etwas Gutes, indem du gebrauchten Dingen ein zweites Leben schenkst.
Deine Garderobe muss nicht teuer sein, besser du denkst kreativ und nachhaltig.
Buchtipp: Falls du aus nicht mehr verwendeten Textilien tolle Sachen nähen möchtest, solltest du dir das Buch Einfach nachhaltig nähen: Sustainable Fashion nähen. Upcycling im Kleiderschrank: Slow Fashion kreativ, nachhaltig, individuell* von Heike Hartwig ansehen, es ist auch für Nähanfänger*innen geeignet.
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