Kostenloses essen aus der natur

Leckeres Naturbüffet, alles kostenlos!

Mundraub

Mit Sicherheit bist du auch schon an Obstbäumen vorbeigekommen, an denen die Früchte verrotten und zu einem großen Teil schon heruntergefallen sind, an Sträuchern mit Beeren, Bäumen mit Maronen etc. In dem spannenden Internet-Projekt mundraub.org kann man solche Standorte von Beeren, Nüssen, Kräutern etc. finden oder auch selbst eintragen.

Von dem Namen der Website darfst du dich nicht abschrecken lassen. Hier wird ausdrücklich nicht zu Diebstahl aufgefordert, sondern es sollen nur frei zugängliche Sachen eingetragen werden. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass man im Zweifelsfall immer beim Eigentümer/der Eigentümerin nachfragen soll.

Wildpflanzen

Es gibt jedoch noch viel mehr in der der Natur, was zum Verzehr geeignet ist, woran man im ersten Moment gar nicht denkt. Wildpflanzen, von denen sich unsere Vorfahren ernährten, können heutzutage eine sehr gesunde und darüber hinaus auch noch kostenlose Bereicherung der Mahlzeiten sein.

Ein umfangreicher Artikel, der von Nico Neubauer bei www.scribd.com eingestellt wurde, vermittelt über 31 Seiten hinweg Wissen zu essbaren Wildpflanzen, die darin als „Urkost“ bezeichnet werden. Dort ist zu lesen, dass die Ernährung mit Wildpflanzen viel gesünder sei als mit Kulturpflanzen. So soll zum Beispiel der Vitamin- und Mineralstoffgehalt der „Urpflanzen“ um vieles höher sei, wobei diesbezüglich ganz beeindruckende Prozentzahlen bei Pflanzen wie der Brennnessel oder auch der Weg-Malve angegeben werden.

Buchtipp: In dem Buch Die große Wildkräuter-Kochschule: Pflanzenwissen, Küchenpraxis und 180 wilde Rezeptideen. Über 60 Wildpflanzen von der Blüte bis zur Wurzel* der Spiegel-Bestseller-Autorin Susanne Hansch lernst du so ziemlich alles, was du darüber wissen musst.

Pilze

Selbst gesammelte Pilze sind nicht nur superlecker, sondern man spart richtig Geld. Außerdem werden auf den Märkten und in den Geschäften viel weniger Sorten angeboten, als man selber finden kann. Mein Vater kannte sich sehr gut mit Pilzen aus und ich erinnere mich noch gerne daran, wie ich als Kind mit ihm durch den Wald gestreift bin, um Pilze zu sammeln, woraus dann später zu Hause leckere Gerichte entstanden sind.

Man sollte sich jedoch ein fundiertes Wissen aneignen, bevor man die Pilze verzehrt. Es gibt auch zahlreiche giftige Pilze, die manchmal Ähnlichkeit mit den essbaren Pilzen haben.

Buchtipp: Mit dem Buch Grundkurs Pilzbestimmung: Vom Anfänger zum Profi* von Rita Lüder kannst du lernen, wie du sicher erkennst, welche Pilze du mitnehmen und verzehren kannst.

Buchtipp: Das Buch Waldpilze und Wildfrüchte Kochbuch: Die leckersten Rezepte mit Pilzen und Früchten aus heimischen Wäldern* von Maria Zurbrügge beinhaltet tolle Rezepte.

Nützliches Wissen zum Thema Selbstversorgung aus der Natur

Ein Fachmann zum Thema Selbstversorgung aus der Natur ist der Geologe, Biologe, Dozent und Autor Dr. rer. nat. Markus Strauß. Sein äußerst umfangreiches Wissen gibt er auch im Rahmen von Seminaren an Interessierte weiter. Man kann sich sogar in einem mehrmonatigen Lehrgang zum zertifizierten Fachberater/in für Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen ausbilden lassen. Seine Webseite ist www.dr-strauss.net.

Erfreulicherweise hat er auf YouTube kleine Videos eingestellt, aus denen man schon einiges lernen kann. Anbei eine kleine Auswahl, es gibt dort jedoch noch viel mehr Videos von ihm und von vielen anderen Personen, die sich mit dem Thema auskennen:

www.youtube.com (Selbstversorger aus der Natur)

www.youtube.com (Brennnessel)

Ich wünsche dir viel Freude beim Sammeln in der Natur und guten Appetit beim Verzehren der gesunden Leckereien!

(*Diese Seite enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen der Links etwas kaufst, verdiene ich eine kleine Provision, ohne dass du dadurch mehr bezahlen musst.)

Mein eBook Fünf kuriose Geschäftsideen kannst du dir übrigens gratis sichern!

foto freebie fünf kuriose geschäftsideen

Tipp: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Lebensmittel kostenlos oder stark reduziert zu bekommen, zum Beispiel durch Foodsharing, spezielle Apps oder das Retten überschüssiger Lebensmittel aus Geschäften. Wie das genau funktioniert, erfährst du in diesem Beitrag.