Es gibt viele Möglichkeiten Dinge, die aussortiert wurden, zu Geld zu machen. In diesem Blogartikel erfährst du, wie du an solche Sachen kommst und wo du diese dann verkaufen kannst. Du kannst die Dinge natürlich auch einfach selbst nutzen und so Geld sparen.
So kannst du kostenlose Sachen ergattern
Lass dich beschenken
Es ist unglaublich, wie viele Webseiten, Kleinanzeigenmärkte und Facebook-Gruppen existieren, über die Dinge verschenkt werden. Über das Schwarze Brett auf bremen.de wurde mir zum Beispiel vor vielen Jahren mal eine wunderschöne, uralte Schreibmaschine geschenkt, die ich als Dekoration in mein Arbeitszimmer gestellt habe.
Kleinanzeigenmärkte
In vielen Kleinanzeigenmärkten gibt es die Rubrik „Zu verschenken“, wo man tolle Sachen umsonst bekommen kann, wenn man schnell genug ist. Ich entdeckte dort schon neuwertige Strandkörbe, Fernseher, sogar Wohnwagen und andere spannende Sachen. Solche Kleinanzeigenmärkte sind zum Beispiel www.kleinanzeigen.de, www.quoka.de, www.markt.de.
Du kannst in den Kleinanzeigenmärkten auch selbst ein kostenloses Inserat schalten, dass du gerne Sachen abholst, die zu verschenken sind. Wenn du in den Anzeigen stöberst, wirst du sehen, dass das einige tun.
Verschenk-Seiten
Es gibt auch spezielle Verschenk-Seiten bzw. Verschenk-Märkte. Zwar scheint da nicht so viel inseriert zu werden wie in den Kleinanzeigenmärkten, aber ab und zu kann man da auch tolle Sachen bekommen.
Hier gibt es unter anderem alles-und-umsonst.de (bundesweit), tauschen-und-verschenken.de (Region Aachen/Düren), www.bsr.de/verschenkmarkt (Berlin), awbkoeln.de/tauschboerse (Köln), www.internet-verschenkmarkt.de (bundesweite Initiative kommunaler Entsorger).
Auch in den Verschenk-Seiten kann man zum Teil kostenlos Gesuche inserieren.
Facebook-Gruppen
Relevante Facebook-Gruppen sind „Zu Verschenken / Alles kostenlos“ oder „Gratis – Kostenlos – Umsonst – Zu Verschenken“. Gib einfach die entsprechenden Begriffe in der Suche bei Facebook ein und dir werden viele Gruppen angezeigt.
Freundeskreis/Verwandtschaft
Erkundige dich einfach bei deiner Verwandtschaft oder im Freundes- und Bekanntenkreis, ob jemand noch Dinge hat, die er/sie dir schenken möchte, damit du dir auf dem Flohmarkt oder anderweitig ein paar Euro damit verdienen kannst. Viele Leute sind froh, wenn sie Sachen loswerden, ohne dass sie damit Arbeit haben.
Sperrmüll
Etwas mühsamer als sich beschenken zu lassen, aber auch ergiebig, kann es sein, die Augen nach Sperrmüll aufzuhalten. Es lohnt sich herauszufinden, an welchen Wochentagen an deinem Wohnort oder in der Nähe die Sperrmülltermine sind, damit man an Abenden davor dort die Straßen abklappern kann. Bestimmt sind dir selbst schon Leute aufgefallen, die mit Autos die Sperrmüllhaufen anfahren und sich dort Sachen heraussuchen. Meistens geht es denjenigen allerdings um das Altmetall.
Die meisten Menschen stört es nicht, wenn Personen sich an ihrem Sperrmüll bedienen, aber rechtlich ist das nicht erlaubt, da der Sperrmüll dem Entsorgungsunternehmen gehört, sobald er an der Straße steht. Somit fragst du am besten vor Ort nach, wenn du etwas mitnehmen möchtest. Natürlich solltest du auch keine Gegenstände zerstören oder Unordnung hinterlassen. Wenn du das beachtest, dürfte es keine Schwierigkeiten geben.
So kannst du die Sachen verkaufen

Flohmarkt
Echte Flohmärkte
Auf Flohmärkten kann man nicht nur spannende Sachen günstig finden, sondern auch selbst verkaufen. Selbst habe ich das erst einmal ausprobiert und mir hat es Spaß gemacht. Der Flohmarkt, auf dem ich war, findet immer sonntags statt. Man muss sich dort nicht anmelden, sondern kann sich einen freien Platz suchen und seine Sachen aufbauen. Im Laufe des Vormittags kommt dann ein Mitarbeiter des Veranstalters vorbei und sammelt die Standgebühr ein. Das waren damals pro Meter Verkaufsfläche 5 Euro. Für Autos, Anhänger etc. muss man zusätzlich bezahlen.
Bei vielen Flohmärkten ist es notwendig vorher zu reservieren. Eine kleine Recherche im Internet wird schnell zeigen, wie es sich bei den Flohmärkten, die für dich in Frage kommen, verhält.
Virtueller Flohmarkt
Du kannst auch über Flohmarkt-Apps oder Flohmarktgruppen bei Facebook Sachen verkaufen.
Flohmarkt-App Shpock
Bei Shpock erstellt man ein Angebot, indem man ein Foto eines Artikels hochlädt, einen Titel und eine kurze Beschreibung schreibt und den Preis festlegt. Die Nutzung von Shpock ist kostenlos, man kann aber kostenpflichtige Zusatzfeatures wie zum Beispiel das Hervorheben der Anzeige erwerben.
Praktisch ist, dass Kaufinteressent*innen zuerst Schnäppchen in der Nähe angezeigt werden, sodass man einen Verkauf eventuell auch ohne Versand abwickeln kann, was die Sache natürlich bei größeren Dingen erleichtert.
Auf www.shpock.com kannst du dich informieren und bei Interesse anmelden.
Flohmarktgruppen bei Facebook
Bei Facebook gibt es viele Flohmarktgruppen. Wenn du bei der Suche „Flohmarkt“ und deinen Wohnort eingibst, findest du regionale Gruppen. Das hat den Vorteil, dass du die verkauften Sachen nicht verschicken musst und dir somit das Verpacken, die Rennerei und das Anstehen bei der Post etc. sparen kannst. Außerdem musst du dir keine Sorgen machen, dass jemand vielleicht nicht bezahlt, weil die Ware erst beim Bezahlen übergeben wird. Sofern du etwas ländlicher wohnst, ist es vielleicht doch günstiger in mehreren Gruppen Mitglied zu werden und die Mühen des Versandes auf sich zu nehmen.
eBay
3, 2, 1, meins! Bei eBay bieten die Käufer in der Regel auf die Artikel, die sie interessieren. Aus dem Grund weiß man vorher üblicherweise nicht, welchen Preis man für seine Artikel erzielen wird. Es kann passieren, dass man viel weniger erzielt als angenommen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass man deutlich mehr erhält als erwartet.
eBay ist gebührenpflichtig, es gibt aber regelmäßig Aktionstage, an denen man keine Angebotsgebühr für das Einstellen von Artikeln zahlen muss. Der Verkauf ist mit recht viel Arbeit verbunden, weil man die Artikel ausführlich beschreiben und Fotos machen und hochladen muss.
Beim Verkaufen sollte man darauf achten, dass man die Grenzen für gewerbliche Verkäufe nicht überschreitet. Es sei denn, man möchte die Sache gewerblich betreiben. Ansonsten kann man sämtliche Konditionen bei www.ebay.de nachlesen.
Kleinanzeigenmärkte
Anstatt bei eBay kann man seine Artikel auch über die Kleinanzeigenmärkte verkaufen. Das hat den Vorteil, dass man einen Festpreis angeben kann und auch keine Gebühren zahlen muss. Zu Beginn des eBooks hatte ich schon einige Kleinanzeigenmärkte aufgeführt, in denen du über die Rubrik „Zu verschenken“ Sachen erhalten kannst, dort kannst du in der Regel auch Dinge verkaufen.
Bei den meisten Kleinanzeigenmärkten muss man sich registrieren, bevor man eine Anzeige aufgeben kann, was aber in der Regel kein großer Aufwand ist. Lies aber vorm Schalten eines Inserates auch das Kleingedruckte, damit du nicht versehentlich irgendwo ein kostenpflichtiges Inserat schaltest.
Ankaufsportale
Es gibt mittlerweile zahlreiche Portale, die gebrauchte Artikel ankaufen. Bei diesen Portalen sind die Ankaufspreise normalerweise niedriger als die Summen, die man erzielen kann, wenn man die Sachen selbst über eBay, in den Kleinanzeigenmärkten, auf dem Flohmarkt, über Flohmarktgruppen oder die Flohmarkt-App verkauft. Allerdings ist der Verkauf mit sehr wenig Aufwand verbunden und aus dem Grund werden sie hier aufgeführt. Solche Ankaufsportale sind unter anderem Momox, Rebuy, Rankauf, Zoxs oder Wirkaufens. Vergleichsportale, wo man prüfen kann, welches Ankaufsportal am meisten zahlt, sind www.werzahltmehr.de und www.bonavendi.de.
Zwar sind alle hier aufgeführten Portale ohne Gebühren nutzbar, aber sie haben unterschiedliche Mindestankaufswerte, die erfüllt werden müssen, damit der Versand gratis ist. Bei manchen Portalen muss man die Kosten für die Rücksendung auch selbst tragen, wenn die Artikel nicht die vorgeschriebenen Anforderungen erfüllen. Du solltest also bei sämtlichen Portalen gründlich alle Informationen auf der Webseite studieren, damit du keine bösen Überraschungen erlebst.
Insgesamt ist das Verkaufen von Sachen, die man selbst oder andere aussortiert haben, eher für einen kleinen Zuverdienst geeignet und weniger dafür deinen Lebensunterhalt komplett davon zu bestreiten. Sofern du dich entschließen solltest, das mit Gewinnerzielungsabsicht größer aufzuziehen, beachte bitte, dass du deine Einnahmen korrekt versteuern und ggf. auch ein Gewerbe anmelden musst.
Bonustipp: Leere Tintenpatronen sind richtig viel Geld wert!
Nachdem ich mir einen Tintentankdrucker gekauft hatte, wollte ich zwei volle Tintenpatronen für den alten Drucker bei eBay verkaufen. Beim Einstellen der Anzeige ist mir aufgefallen, dass man für leere Tintenpatronen dort richtig viel Geld bekommen kann. Neugierig geworden habe ich es selbst ausprobiert und neben den beiden vollen Tintenpatronen auch 25 leere Tintenpatronen eingestellt. Das Ergebnis war erstaunlich, die 25 leeren Patronen haben mir sage und schreibe 63 Euro eingebracht, nur 3,03 Euro weniger als die beiden vollen Tintenpatronnen. Solltest du also noch leere Tintenpatronen irgendwo rumliegen haben, probiere es einfach selbst aus. Oder frage in deinem Bekanntenkreis nach, wer noch welche hat, die meisten Leuten sind nämlich zu bequem, um die Sachen bei eBay einzustellen.
Warum ich den Umstieg auf einen Tintentankdrucker empfehle:
Im Gegensatz zu klassischen Patronendruckern arbeitet ein Tintentankdrucker mit nachfüllbaren Tintentanks, was die Druckkosten pro Seite massiv senkt, da die Tintenflaschen viel günstiger sind als Tintenpatronen und ewig halten. Wenn du regelmäßig druckst, dabei sehr viel Geld sparen und auch noch die Umwelt schonen möchtest, ist ein Tintentankdrucker eine sehr gute Investition, hier* kannst du dir welche ansehen.
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